Nach dem letztjährigen zweiten Platz an der Schweizermeisterschaft durfte das Team der A-Juniorinnen Beromünster erneut eine sehr gute Saison spielen. Es gelang der Abschluss auf dem zweiten Platz in der Gruppe. Schon vor dem letzten Spiel der Gruppenphase war der wiederholte Platz an der SM gesichert. Somit würden die Juniorinnen sich im Halbfinal behaupten müssen.
Mit viel Motivation in der Mehrzweckhalle Altendorf angekommen, wurden die Spielerinnen von einer feierlich dekorierten Garderobe empfangen. Die Stimmung war ausgelassen und das Team der Juniorinnen A war positiv eingestellt. Nach dem gewohnten Aufwärmen stand der erste Match gegen Jona-Uznach Flames an. Zurück in der Umkleidekabine haben die beiden Coaches Anita Elmiger und Rahel Holdener ihnen gut zugeredet und danach ging es ab aufs Spielfeld. In der ersten Halbzeit waren die Nerven gespannt und beide Seiten kämpften um den Ball. Das Spiel war auch körperlich herausfordernd, dennoch konnte weder Beromünster noch Jona-Uznach ihre Chancen auf den Sieg vergrössern und so stand es in der Pause 0:0.
Starke Unterstützung durch die Fans
Dank der grossen Unterstützung der Fans von der Tribüne aus, blieb die Motivation der Möischterinnen auch in der zweiten Hälfte hoch, dieses Spiel für sich zu entscheiden. Dann endlich, in der 24. Spielminute schoss Delia Schmid das erste Tor für Beromünster. Leider fiel vier Minuten später ein Gegentor. Unglücklicherweise konnte kein Vorsprung für Beromünster erarbeitet werden. Jedoch gelang dies den Spielerinnen von Jona-Uznach und so stand es sechs Minuten später 3:1 für die Gegnerinnen. Es wurde weiterhin gekämpft und alle Energiereserven wurden hervorgeholt. Darauf folgte ein Timeout für Beromünster, um die Torhüterin Flavia mit einer Feldspielerin zu ersetzen. Als der Ball in der 37. Spielminute gesichert werden konnte, wurde dies umgesetzt. Beromünster spielte vier gegen drei. In der 38. Spielminute wurde das eingegangene Risiko mit einem Tor von Samira Kunz auf einen Pass von Xenia Kohler belohnt. Mit neuer Hoffnung kämpften die Spielerinnen von Beromünster die letzte Minute noch, aber der Spielstand blieb 3:2, der Sieg konnte nicht gesichert werden.
Wachgerüttelt
Das Halbfinal war zwar verloren, trotzdem bestand noch die Möglichkeit auf eine Medaille. Nach nur dreissig Minuten Pause begann nach der Schweizer Nationalhymne das Spiel gegen das Heimteam Red Devils March-Höfe. Als nach nur zwei Minuten das erste Tor für die Gegnerinnen gefallen war, wurden die Spielerinnen aus Beromünster wachgerüttelt. Kurz darauf folgte eine 2-Minuten-Strafe für die Red Devils. Leider konnte diese Chance nicht genutzt werden. Trotzdem gelang Gina Bucher etwas später durch einen Pass von Samira Kunz der Ausgleich. In der 16. Spielminute gab es einen Penalty für Beromünster. Gina Bucher schoss dabei souverän das nächste Tor. 2:1 war der Spielstand in der Pause.
Jetzt nur nicht ausruhen!
In der Pause hiess es: Nur nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Dennoch schoss das Heimteam kurz nach dem Start in die zweite Hälfte das Tor zum Ausgleich. Somit blieb es weiterhin spannend. Beromünster antwortete jedoch mit einem weiteren Tor von Gina Bucher. Kurz darauf baute sie den Vorsprung auf einen Pass von Mara Müller weiter aus.
Als Mara Müller dann das fünfte Tor für Beromünster schoss, verloren die Gegnerinnen beinahe den Mut. Es war klar, falls sie noch gewinnen wollten, mussten sie hart darum kämpfen. Selbst unter weiterem Druck gelang Gina Bucher nach einem schönen Pass von Mara Müller ein weiteres Tor. Daraufhin nahmen die Gegnerinnen ein Timeout. Aber die Juniorinnen von Beromünster wollten den Sieg nicht mehr hergeben.
Zusammenhalt und Kampfgeist
Bevor Gina Bucher das 7:2 nach einem ungeplanten Bandenpass von Samira Kunz schoss, nahm Beromünster noch ein Timeout, um die Spielerinnen kurz durchatmen zu lassen. 34 Sekunden vor Schluss entschied dieses Tor den Sieg endgültig. Danach wurde Elin Schumacher zum Best Player ausgezeichnet. Nach dem Match um den Titel, bei dem die Jona-Uznach Flames gewannen, konnte die hart erkämpfte Bronze-Medaille abgeholt werden. Während diesen wichtigen Spielen hielten die Möischterinnen zusammen und verloren ihren Kampfgeist nicht. Dies lag mitunter am tollen Anfeuern durch die Fans.
Dank an Goalie Flavia
Das Unihockey Team der A-Juniorinnen dankt den vielen Fans, die mit dem Car angereist sind. Danke für die grossartige Unterstützung bei diesen beiden Spielen, die Stimmung war unglaublich. Ausserdem war dies das letzte Spiel von Goalie Flavia Stadelmann. «Das Team bedankt sich für deinen tollen Einsatz und deine schnelle Reaktion. Ohne dich hätte das Team der A-Juniorinnen es nicht so weit gebracht», so die herzhafte Mitteilung an sie.
Die Saison wurde mit einem feinen Abendessen abgeschlossen. Das Team dankt den beiden Trainerinnen Anita Elmiger und Rahel Holdener für die Einladung für das Pizza-Essen und die geduldige Unterstützung mit vielen fordernden Trainings während des ganzen Jahres.
Samira Kunz, Gina Bucher und Mara Müller









