HOME | KONTAKT | SITEMAP | ADMIN

Verein

Geschichte der Männerriege

Die Männerriege Beromünster ist im Vergleich zur Aktivriege ein sehr jugendlicher Verein, wenn man deren Gründungsdaten gegenüberstellt. Am 28. Dezember 1947 nämlich gründeten 16 entschlossene Mannen im damaligen Hotel Rössli unter dem Motto: "In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist" die Männerriege Beromünster. Als Ziel und Zweck dieser Riege wurde ein dem Alter und der körperlichen Konstitution entsprechendes Gesundheitsturnen angeführt, das bis heute seine Gültigkeit nicht verloren hat.

Wenn auch die Männerriege ihre Aktivitäten fast ganz im Schatten des Turnvereins und ohne grossen Rummel vollbringt, darf sie auf das bisherige Vereinsleben auch ein bisschen stolz sein. Die wichtigsten Anlässe aus der bisherigen Tätigkeit seien kurz erwähnt :
  • 1949, 1952, und am Sonntag, 1. Juni 1997 organisierte die Männerriege das Kantonale Männerturn-Treffen. Vielen mag besonders das zuletzt erwähnte Treffen noch in guter Erinnerung sein, konnte doch damals im speziell für den Turnerabend 1997 mitten im Flecken aufgestellten Festzelt - das Motto lautete "Zirkus Berona" - der 55. Männerturntag durchgeführt - oder zumindest darin die vielen Mannen verköstigt - werden. Die verschiedenen Wettkämpfe fanden damals vorwiegend in der Turn- und Sportanlage der Kanti Beromünster und des Don-Bosco-Studienheimes statt.
  • An den regelmässig besuchten Männerturn-Treffen mit jeweils zwei bis vier Gruppen wurden schon einige Male recht beachtliche Resultate erzielt.
  • Humoristische Reigen beim Turnerabend sind jeweils eine vielbeklatschte und kaum mehr wegzudenkende Attraktion. So zeigte die Männerriege am Turnerabend vom 31. Mai 1997 - dem Vorabend des 55. Männerturntages - mit ihrer Nummer "50 Jahre und kein bisschen müde" unter der Leitung von Raimund Bucher und Erich Wüest, was diese Männer auch mit 50 plus noch "drauf" haben...
  • Mit grosser Sachkenntnis führte die Männerriege bis vor kurzem beim alljährlich stattfindenden Landessender-Schwinget die Festwirtschaft.
  • Der Faustball - in den siebziger Jahren wurde immerhin um den Aufstieg in die 3. Liga gekämpft - wurde durch andere Mannschaftsspiele beinahe verdrängt.
  • Die vereinsinterne Jahresmeisterschaft, Orientierungsläufe mit befreundeten Riegen aus der Region, körperlich recht anspruchsvolle Turnfahrten sowie der Kegelmatch gegen die Ehefrauen, welcher in jüngster Zeit abgelöst wurde durch einen gemütlichen Fondue- und Raclette-Abend, sind Höhepunkte im Vereinsleben, die für viel Spannung und Wettkampf-Eifer sorgen.
Es ist sicher richtig, dass gerade in der heutigen Zeit das Jugendturnen in allen Sparten stark gefördert wird und die Unterstützung aller verdient. Aber ebenso wichtig ist die sportliche Betätigung der älteren Generation. Gerade für sie, die dem Wirtschaftsleben besonders stark ausgesetzt sind und die den Rost in den Gliedern unangenehm zu spüren bekommen, ist die Gratismedizin, die in den abwechslungsreichen Turnstunden verabreicht wird, dringend notwendig. Schon mancher hat sein Vorurteil über die Leistungen der Männerturner korrigieren müssen, wenn er ein Spiel mit letztem Einsatz, mit kämpferischer Freude und mit männlicher Kraft aufmerksam verfolgt hat. Und öfters dringt das jugendliche Blut in den Adern der bestandenen Mannen durch, wo nur noch beigefügt werden kann : "Wehe, wenn sie losgelassen !"Erwähnenswert sind auch die gemütlichen Stunden nach dem Turnbetrieb. Sie tragen viel zur Erhaltung der Kameradschaft, ja sogar zur Freundschaft bei und fördern sehr oft wertvolle Kontakte von Mann zu Mann.

Bedingt durch den in den letzten Jahren entstandenen grossen Altersunterschied innerhalb der Männerriege wird von den Vorturnern grosses Einfühlungsvermögen und viel Geschick verlangt. Der durchschnittliche Probenbesuch von 20 Mann beweist, dass der richtige Weg eingeschlagen wird, und die Männerriege auch in Zukunft bleibt, was sie ist : eine eigenständige, frohe Schar, wenn auch nicht mehr im weissen Gewand, so doch stets FRISCH, FROMM, FROH, FREI.

Auszug aus der Jubiläumsschrift "100 Jahre ETV Beromünster 1886 - 1986"


Artikel verfasst von Klaus Lampart, überarbeitet und ergänzt für diese Seite von Monika Bucher, Aktuarin DTV

    Kontaktperson

    • Curschellas Patrick, Buchenweid 8, 6215 Beromünster, 041-930 00 86

    © www.stvberomuenster.ch