HOME | KONTAKT | SITEMAP | ADMIN

Archiv

nach oben

Aktivriege


nach oben

Frauenriege


  • Bonjour tout le monde: Wir machen unsere Nachbarländer unsicher ! - 27.08.2007

    Bonjour tout le monde: Wir machen unsere Nachbarländer unsicher !
    Wie jedes Jahr am 15. August – Maria Himmelfahrt – trafen sich wieder einige Turnerinnen zur gemeinsamen Vereinsreise. Morgens um 8.00 Uhr verliess ein 18-Frau starkes Trüpplein im kleinsten Estermann-Car pünktlich Beromünster. Unser Chauffeur für die beiden Tage – Seppi Stocker aus Rickenbach – fuhr uns via Lenzburg, Schinznach, Döttingen an die deutsche Grenze in Koblenz. Nach einem kurzen Zollaufenthalt ging die Fahrt weiter Richtung Schwarzwald, wo wir uns für einen Kaffeehalt in den schönen Gasthof „Waldhaus“ begaben. Feine Buttergipfel und Kaffee oder Milch oder was auch immer à discretion – jede konnte nach Lust und Laune bestellen. Nach einer guten Stunde ging unsere Reise weiter in den Schwarzwald hinein, genauer am Schluchsee vorbei Richtung Hinterzarten, unserem Wanderziel des ersten Tages. Seppi Stocker lenkte aber vorher den Car ins Bärental auf einen Parkplatz in der Nähe des kleinen, idyllisch gelegenen Feldsees, wohin uns der erste Teil unserer Wanderung führte. Buchstäblich durch Wald und über Feld, erreichten wir zuerst das Wirtshaus „am Feldsee“, ein altes grosses Schwarzwaldhaus mit wunderschöner Blumenpracht. Weiter führte der Weg ein kleines Stück durch den Wald, bevor uns das Spiegeln des Feldsees empfing. Ein paar Meter noch an den Gestaden des „Seeli“s entlang – schon erreichten wir unseren schönen Picknick-Platz. Die hungrigen Mägen riefen nach Nahrung, welche wir ihnen auch in jeglicher Form zukommen liessen. Es wurde geplaudert, mit dem mitgebrachten Wein angestossen, ein kleines Nickerchen gemacht, die schöne Aussicht genossen, die Füsse im erfrischenden Nass abgekühlt (Baden war leider verboten, da es sich um einen See in Naturschutzgebiet handelte) und darüber gerätselt, ob wohl in der Schweiz auch ein solches Bilderbuchwetter herrsche, wie wir es an diesem Tag geniessen durften. Wie uns die Daheimgeblieben später erzählten, erlebten sie an diesem Mittwoch wahrscheinlich den heissesten Tag des Sommers – bis zu 37 °C !
     
    Nach der ausgedehnten Mittagsrast hiess es aufbrechen und die Wanderung Richtung Hinterzarten unter die Füsse nehmen. Das waren immerhin zu den bereits gewanderten ca. 6.5 km noch einmal etwa 9.5 km – je nach Wegweiser, dem wir folgten. Gott sei Dank führte uns diese Strecke mehrheitlich durch den Wald, denn auch wir spürten so langsam die drückende Hitze des Tages. Die Wanderung wäre wohl kaum so gut auszuhalten gewesen, wenn wir in der prallen Sonne hätten wandern müssen ! Auf dem letzten Kilometer kurz vor Hinterzarten grüsste noch eine von uns den Boden – die Müdigkeit in den Beinen war wohl langsam, aber sicher zu spüren. Nicht nur sie war froh, nach den letzten Metern in Hinterzarten unseren Bus zu sichten. Da wir auf dem Marschplan eine gute Stunde Verspätung hatten, hiess es: bitte rasch einsteigen und Platz nehmen. Wir hatten nämlich noch ein weiteres Etappenziel an diesem Tag zu erreichen: Colmar im Elsass. Bis dahin mussten wir uns aber noch in Geduld üben. Wir kamen nämlich regelrecht in den Feierabendverkehr, und die Fahrt quer durch Freiburg i.B. forderte von unserem Chauffeur vollste Aufmerksamkeit. Doch auch ein Stau oder Feierabendverkehr hat irgendwann ein Ende. So erreichten wir um 17.45 Uhr unser Hotel „Primo“ in Colmar. Zimmerverteilung, eine kühlende Dusche, Tenüwechsel – bereits um 18.15 Uhr standen die Ersten startklar vor dem Hotel. Wieder vollzählig, suchten Daniela und Sepp via Stadtplan den Weg zum Restaurant, wo für uns das Nachtessen reserviert war. Dort angekommen, mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass das Service-Personal noch beim Abendessen war und uns eigentlich erst – entgegen der Abmachung – um 19.00 Uhr erwartete. So genehmigten wir uns in der Altstadt von Colmar noch einen Aperitif, bevor es wieder zurück zum Lokal ging. Inzwischen hatte sich dieses mit einer weiteren Reisegesellschaft gefüllt, wir fanden aber noch genügend Platz und konnten uns dem kulinarischen Teil zuwenden. Die Vorspeise überraschte denn auch sehr – Wurstsalat! Wohl in einer etwas anderen Form, als wir diesen in unserem Land gewöhnt sind (die Wurst war in feine Streifen, sogenannte „Juliennes“ geschnitten), aber nichtsdestotrotz sehr schmackhaft. Der Hauptgang – Pouletschnitzel an einer Pilzrahmsauce mit Gemüsenudeln – mundete ebenso wie der, für unsere Begriffe etwas gar schnell, aufgetischte Dessert – Apfeltorte. Dazu ein feines Glas Weiss- oder Rotwein und zum Abschluss ein Espresso oder Café – voilà, unser Hunger und Durst war gestillt. Da in Frankreich allgemein Polizeistunde um 23.00 Uhr angesagt ist – so wurden wir von ortskundigen Turnerinnen informiert – wollten wir natürlich noch vorher die Altstadt von Colmar by Night besuchen in der Hoffnung, dass wir irgendwo trotzdem ein Lokal finden würden, welches andere Schliesszeiten hat. Die ersten fanden dieses in Form einer Bar, der Rest unserer Gruppe begab sich weiter hinein ins Altstadtzentrum und fand dort - draussen am Bach gelegen, welcher durch Colmar fliesst – ein paar freie Plätze, um uns noch einen Schlummertrunk zu genehmigen. Ein paar Regentropfen mahnten uns dann daran, so langsam Richtung Hotel zu spazieren, was dann auch der grösste Teil tat. Es bleibt den Lesenden verborgen, welche von uns erst in den frühen Morgenstunden das Hotelbett fanden….
     
    Nach dem gemeinsamen Frühstück – ein überraschenderweise sehr reichhaltiges für die Sterne-Anzahl des Hotels (**) – trafen wir uns wieder alle vor dem Car. Einige liessen sich noch von einem Strassenhändler bezircen, und kauften Tasche und Gürtel – selbstredend natürlich zu einem Spotpreis ! Zu unserer Freude hellte der Himmel, welcher uns morgens noch etwas trübe entgegenblickte, im Lauf der kommenden Fahrt auf. Unser nächstes Reiseziel war die „Haut Koenigsbourg“, wunderschön auf einem Bergkamm gelegen. Diese Burg war allein schon die Reise wert, und wer sie noch nie gesehen hat: plant sie in Euer nächstes Reiseprogramm ein! (www.haut-koenigsbourg.net) Nach der Besichtigung dieser ausserordentlich schönen und grossartigen Burg führte uns der Weg weiter durch die Weinstrasse nach Riquewihr, „Perle der Weinberge“ genannt. Ein sehenswertes elsässisches Städtchen mit Riegelbauten, die nebst etlichen Wein- und Esslokalen auch Bäckereien beheimaten. Diese offerieren den Passanten herrlich duftende süsse Makrönchen - in allen Variationen erhältlich, von traditionell über Orange-, Pistache-, Bananen-, Erbeer- bis zu Schoco-Geschmack. Wer sich ein solches „Versüecherli“ genehmigte, war schon dem Genuss verfallen, und kaufte ganz bestimmt mindestens einen Sack solcher süsser Versuchungen…
     
    Nach zwei Uhr nachmittags erwartete man uns in der Weinkellerei „Dopff & Irion“ mit einer Weindegustation. Es gab nach elsässischem Brauch Weissweine zum Degustieren – zum Leidwesen von Iréne Stocker, welche beim Weissen passen musste und sich eigentlich auf ein gutes Gläschen Rotwein gefreut hatte. Sie genehmigte sich als Entschädigung für den Roten ZWEI feine Brezeln und  offerierten Käse, von dem sich auch der Rest unserer Truppe – passend zu jedem Weisswein – ein kleines Stück nehmen durfte. Ein Blick vom Weinkeller hinaus in die Gasse machte klar, dass draussen wieder schönstes Wetter herrschte. So zog es die meisten von uns zielstrebig hinaus. Die eine oder andere liess sich noch ein Soft-Ice schmecken, bevor es dann gemeinsam wieder zurück zu unserem Car und damit auch zurück Richtung Schweiz ging. Die Heimfahrt unterbrachen wir nur noch in Pratteln für einen kurzen Kaffeehalt, bevor uns kurz vor 19.00 Uhr Beromünster wieder hatte. Eine erlebnisreiche 2-tägige Turnerreise ging ohne nennenswerte Zwischenfälle zu Ende.
     
    An dieser Stelle danke ich im Namen der Teilnehmenden noch einmal Daniela und Andrea, welche diese Reise perfekt organisierten. Es fehlte uns an nichts, und es klappte alles reibungslos. Wie mir mitgeteilt wurde, war auch Renate Estermann von Estermann-Reisen an der Organisation beteiligt, deshalb auch an Dich, Renate und die Firma Estermann-Reisen unser Dank. Einmal mehr habt Ihr uns mit einem Eurer Cars und dem Chauffeur Seppi Stocker gut und sicher auf unserer Reise begleitet.

    Autor: Monika Bucher


nach oben

Männerriege


nach oben

Nationalturntag


nach oben

Teamfight


nach oben

Skilager


nach oben

Turnshow


nach oben

Unihockeyturnier


nach oben

Preisjassen

© www.stvberomuenster.ch