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  • Ski-Weekend 4./5. März Sörenberg : Schlechte Wetterprognosen... - 30.03.2006


    ... haben der guten Laune an diesem Wochenende aber keinen Abbruch getan : der Schnee war phänomenal und so liessen wir uns nicht durch den mehr oder weniger intensiven Schneefall vom ausgiebigen Skifahren abhalten. 

    Nachdem wir uns am Samstagmorgen frühzeitig auf den Weg nach Sörenberg begeben hatten, gab's zuerst in unserer Unterkunft "Go-In" (Männerriegler: ihr wisst, wie's dort war ...) Zimmerbezug und Bettenverteilung. Schnell hatten sich alle auf eine Matratze geeinigt, und nach dem "Einpuffen" zogen wir frohen Mutes - mit einem kurzen Zwischenhalt in der Gaststube für ein wärmendes Getränk - mit unserer Skiausrüstung gen Talstation des Skiliftes. Halt : die einzige Nicht-Skifahrerin an diesem Wochenende, Jolien (sie war nicht ganz alleine unterwegs ...), verabschiedeten wir natürlich zuerst mit der Abmachung, uns in der Rossweid zum Mittagessen zu treffen. Mit dem Skilift oben angekommen, fing es ziemlich intensiv an zu schneien, und die Sicht verhiess zuerst nichts Gutes. Der Schnee blies uns stürmisch um die Nase, und alle zogen sich die Kappen und Kapuzen bis tief ins Gesicht. Aber trotz allem : der Schnee war einfach fantastisch, und so wagten wir doch einige Abfahrten, mal gutsichtig, mal weniger gut. Auf die Minute trafen wir dann auf Jolien, und gemeinsam genehmigten wir uns eine Mittagsstärkung. Als wir uns wieder auf die Piste wagten, sah es langsam danach aus, als dass der Schnee in Regen überging. Hier oben in Sörenberg Regen ? - Und im Unterland waren unsere Männer mit stündlichem Schneeschaufeln beschäftigt ? Es war fast nicht zu glauben, aber die diversen SMS nach und von zuhause bestätigten diese Tatsache. Nass-Schnee fahren war nun wirklich nicht mehr unsere Stärke, und dementsprechend waren wir frühzeitig geschafft. Die erste, frühere Gruppe von Heimkehrenden packten die Gelegenheit beim Schopf, ungestört und in Ruhe die uns zur Verfügung stehende Dusche zu benützen. Als die letzte von uns diese verliess, waren die ersten bereits beim Apéro. 
    Gespannt, was uns beim Nachtessen erwartete (Tatarenhut stand für uns auf der Speisekarte), setzten wir uns frühzeitig an den reservierten Tisch. Langsam füllte sich das Restaurant mit Gästen - und wir sassen nach bald 1 1/2-Stunden immer noch vor leeren Tellern...
    Weshalb dem so war, klärte sich, nachdem einige von uns ihrem Ärger darüber beim Service-Personal Luft machten : All diejenigen, welche Tatarenhut bestellt hätten, würden zusammen bedient, und solange nicht alle diejenigen anwesend seien, würde nicht mit dem Service begonnen. Wo hat man sowas schon gehört !?!
    Nun gut : Ende gut, alles gut - schliesslich bekamen auch wir unser Buffet aufgetischt, und um versöhnlich zu sein - das Essen schmeckte hervorragend ! 
    Um dieses zu verdauen, begaben wir uns dann noch für einen Nachtspaziergang ins Dorf, wo aber auch dieses Jahr nicht besonders viel los war. Nach weniger als einer Stunde kehrten wir wieder zurück ins Go-In. Da ich nicht mehr grosse Lust hatte, mit den anderen in die hauseigene Bar zu gehen, zogen Martina und ich uns zurück. Wir waren kaum halbwegs eingeschlafen, kamen "tropfenweise" die anderen auch ins Bett. Wer ziemlich nach Mitternacht das Schlusslicht machte, bleibt geheim...

    Am Morgen sah das Wetter nicht viel besser aus : es schneite und schneite und schneite...
    Ob wohl unsere Männer bereits wieder am Schneeschaufeln waren ? Die diversen "Guete Morge"-SMS und Anrufe nach Hause bestätigten dies, und wir getrauten uns zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht daran zu denken, wie wir wohl unsere drei Autos die steile Zufahrtsstrasse zum Go-In hinauf bringen würden. Da ich am Nachmittag "wertvolle Fracht" (Martina, Daniela und Jolien mit Nachwuchs im Bauch) nach Hause zu chauffieren hatte, entschloss ich mich, Jolien Gesellschaft zu leisten und mich mit ihr per pedes durch den Schnee zu kämpfen. Was die anderen beim Skifahren erlebten, blieb mir also - bis auf das wiederum gemeinsame Mittagessen in der Rossweid - verborgen. Um ca. 15.00 Uhr trafen wir dann vor dem Go-In wieder aufeinander, um den Heimweg unter die Räder zu nehmen. Aber diesen mussten wir zuerst noch verdienen : Wie befürchtet, spielte uns die Zufahrtsstrasse tatsächlich einen Streich. Als Erste wagte ich die Fahrt - und scheiterte kläglich mit dem Hochkommen. Als nächste wagte es Sophie mit ihrem Ford Fiesta - und schaffte es tatsächlich hinauf ! Als letzte versuchte Doris ihr Glück - und scheiterte am gleichen Ort wie ich. Nun stellte sich uns beiden die Frage : wie bringen wir unsere PW's den Stutz hinauf ? Ich überlegte nicht lange : für was hat man schliesslich Schneeketten im Auto ? Nicht umsonst übte ich zu Hause für den Ernstfall - nach einem kurzen Kontrolltelefon mit Alois, ob sein Opel Omega Vorder- oder Hinterradantrieb hat, waren die Schneeketten montiert, und ich wagte es noch einmal - etwas Herzklopfen war schon dabei - den Hang hinauf. Und ich hatte Glück ! Oben angekommen, montierte ich die Ketten wieder ab, um sie an Doris' Wagen zu montieren, damit wir auch diesen hinaufbrachten. Die Ketten passten, und Jolien chauffierte auch dieses Gefährt über die Klippe. Glücklich darüber, es ohne grössere Blessuren geschafft zu haben, verabschiedeten wir uns noch einmal voneinander und nahmen nun endgültig den Heimweg unter die Räder.
    Bald einmal wechselte der Himmel über uns seine Farbe und eine traumhafte weisse Winterlandschaft unter stahlblauem Himmel entschädigte uns noch für den Rest des Tages...

    Autor: Monika Bucher


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